Lösungen von GIA erfüllen Standards der Pharmabranche

Das biopharmazeutische Unternehmen Arena Pharmaceuticals suchte in der Schweiz nach einem passenden Outsourcing- und Technologie-Partner, da es ein neues Medikament an seiner Produktionsstätte in Zofingen herstellte. Die GIA Informatik AG aus Oftringen wurde den hohen Anforderungen gerecht. 

Die Arena Pharmaceuticals (Arena) mit Hauptsitz in San Diego fokussiert sich auf die Forschung, Entwicklung und Kommerzialisierung von neuartigen Medikamenten auf Basis von G-Protein-gekoppelten Rezeptoren. 2008 kaufte sie einen Teil der in Zofingen domizilierten Pharma-Produktion der Siegfried AG. Bereits damals beabsichtigte Arena, in den nächsten Jahren die IT-Services in das eigene Netzwerk zu integrieren. Dem Unternehmen war schnell klar, dass es das SAP-System aufgrund der Kritikalität der Logistik am Produktionsstandort Zofingen sowie der «Good-Manufacturing-Practice»-relevanten Anforderungen nicht in den USA betreiben konnte. Da sich das gesamte Know-how bezüglich Computer-System-Validierung (CSV) für die Schweiz am neuen Stützpunkt befand, suchte es hierzulande eine Lösung.

Arena entscheidet sich für GIA 

2012 erhielt Arena in den USA die Marktzulassung für ein Medikament zur Gewichtsregulierung. Dieses Schlankheitsmittel wird exklusiv in Zofingen produziert. Mit den immer strengeren Regeln zur Herstellung von pharmazeutischen Produkten stiegen auch die Anforderungen an die Informatik signifikant an: Sämtliche Prozesse müssen dokumentiert (Qualifikation) und ein zusätzlicher Nachweis der Praxistauglichkeit im Backupbereich (Validierung) erbracht werden. Um die hohen Verfügbarkeitsanforderungen zu erfüllen, ist es zudem eine Voraussetzung, dass die WAN-Verbindungen redundant über verschiedene Provider und Trassen sichergestellt werden. «Wir entschieden uns für die GIA Informatik AG (GIA) als Outsourcing- und Technologie-Partner, weil sie unsere hohen Ansprüche an die Projektausführung und ans Hosting erfüllte», sagt Jean-Pierre Roth, Head of IT von Arena in Zofingen.

Aufbau IT Plattform und Abgrenzung der IT-Services 

Um eine hohe Verfügbarkeit und Performance zu erzielen, baute GIA zuerst die Plattform-Infrastruktur mit VMware ESX Cluster, redundanten EMC-Storage-Systemen und Data-Domain für Backup auf. «Basierend auf einem detaillierten Vorgehensplan migrierten wir die Daten und setzten das Projekt gemeinsam, ohne längere Systemunterbrüche, um», so Stefan Lerch, Account Manager von GIA. Zudem spezifizierte GIA mit einem klaren Leistungsbeschrieb, dem Service Level Agreement, sämtliche Services.

GIA meistert die speziellen Herausforderungen 

Die grössten Herausforderungen des Projekts waren – wie eingangs erwähnt – im Bereich der Qualifikation und Validierung anzusiedeln. GIA absolvierte deshalb vor der Abnahme Dutzende Desasterschutz-Tests, die für beide Unternehmen wertvoll waren. Diese Prüfungen unterstützten Arena dabei, das Desasterschutz-Drehbuch zu verfeinern und theoretische Annahmen und Werte zu eliminieren.

Arena schätzt den Business-Nutzen 

Vom Start im August 2013 bis zum Go Live im März 2014 verlief das Vorhaben in sicheren Bahnen und brachte mehrere Vorteile. Jean-Pierre Roth: «Der Betrieb einer kompletten IT-Infrastruktur inklusive SAP-System auf eigene Faust würde sehr viele Spezialisten benötigen, während die Kosten des Outsourcings derzeit weniger als zwei Vollzeitstellen entsprechen.» Des Weiteren könnte das Unternehmen mit dem bestehenden Partner problemlos ein Wachstum um den Faktor vier bis fünf stemmen – dies ohne weiteren Ausbau der externen IT-Dienstleistungen.

Blick in die Zukunft 

Die IT und damit das ganze Informations-Management entwickelt sich in eine Richtung: Jede elektronisch gehaltene Information steht an jedem Punkt der Welt zur Verfügung, sofern die Berechtigung dafür besteht. Arena plant deshalb die Erstellung und den Betrieb der dafür notwendigen Basis-Infrastruktur in mehreren Stufen:

  • Sie bereitet einen Auf- respektive Ausbau der eigenen Prozesse mit IT-Werkzeugen vor. Diese sollen durch die Experten von GIA betrieben werden.
  • Auch definiert Arena die IT-Security-Anforderungen, setzt diese mit Fachspezialisten um und überwacht die IT-Security.

GIA spielt bei der Weiterentwicklung eine wesentliche Rolle. Zudem soll sie die Flexibilität für einen steten Ausbau von neuen Services gewährleisten. Jean-Pierre Roth: «Die Skalierbarkeit gibt uns die Sicherheit, auch in Zukunft technologisch mitzuhalten und die Verfügbarkeit auf höchstem Niveau zu halten.»

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Stefan Lerch
Spezialist IT-Services
T +41 62 789 73 20

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